Togo

Schulgeldfinanzierung und Medizinische 
Grundversorgung für Kinder in Not

Hilfe zur Selbsthilfe für Fraueninitiativen

Als Klinik-Clowns liegt es uns am Herzen Kindern zu helfen.

Vor 2 Jahren wurden wir noch einmal im Rahmen unserer Klinik-Clown Aktionen nach Togo eingeladen. Wir konnten uns auch selbst an Ort und Stelle davon überzeugen, was mit den Geldern passiert, die wir für Schulhilfe und medizinische Versorgung der Kinder dort hingeschickt hatten.

Es machte uns riesig Freude, den Kindern mit unserem Programm etwas über das Gesundbleiben beizubringen und mit Ihnen Spass zu haben. Der Tod ist allgegenwärtig.  Schon einfache Erkrankungen (z.B.Tetanus), die behandelt werden könnten, sowie die Armut, hindern Selbstinitiative und hinterlassen lähmende Hoffnungslosigkeit. Die ist trotz der grossen Freundlichkeit der Menschen und ihrem strahlenden Lächeln vorhanden.

In persönlichen Gesprächen entdeckten wir, dass Kinder in Togo gerne lernen wollen, jedoch es für 60 Prozent der Familien nicht möglich ist, das Schulgeld für ihre Kinder zu bezahlen.

Unsere französischen Freunde in Lome, mit Hilfe französischer und deutscher Spender, ermöglichen es 167 Kinder den Schulbesuch und die medizinische Versorgung. Wir reisten durch das ganze Land und besuchten die Schulen dieser Kinder.

Seit 7 Jahren machen sich es unsere französischen Freunde zur Aufgabe, Patenschaften für arme Kinder zu organisieren, besuchen Schulen, verteilen Container mit Schulmaterialien, sowie Essen an Waisenhäuser und versorgen diese 167 Kinder. Die regelmässigen Besuche stellen sicher, dass diese Kinder gesund sind um lernen zu können.

So entwickelte sich unsere Aufgabe: Seit 2 Jahren nehmen wir an den Besuchen zu den Kindern teil, helfen, sie medizinisch zu versorgen und besuchen ihre Dörfer um uns zu informieren wie wir ihnen am besten helfen können.
Wir unterstützen Fraueninitiativen (Hilfe zur Selbsthilfe). Frauen tragen dort oft die ganze Verantwortung für die Familie, für die Ernährung, die Versorgung usw. Ein Fond ermöglicht ihnen Zugang zu Geldern für Samen um Gemüse usw. anzupflanzen und dann auf dem Markt zu verkaufen, oder Stoff für Näharbeiten zu kaufen, womit sie ein regelmässiges Einkommen erwirtschaften können. Somit können sie laufende Ausgaben begleichen und sogar etwas für medizinische Notfälle zurück legen. (Ein offener Beinbruch hätte letztes Jahr zum Tod des kleinen Andre geführt, wenn nicht für 20 Euro eine Bluttransfusion bezahlt worden wäre.)

Als Clowns erhalten wir hier von Deutschland aus die Kommunikation zwischen den Freunden in Togo und den verschiedenen deutschen Schulkindern aufrecht, die mit ihren Sammlungen (wie von Kuchenverkauf usw.) einigen Schulen im Busch helfen. Es konnten dadurch ein Dach und Toiletten gebaut werden, Nutztiere und Gemüsepflanzen gekauft werden. Siese werden von den Kinder dort selbst versorgt um damit ihre Schulen zu unterstützen. So sind z.B. keine Gelder für Lehrergehälter oder Anschaffungen wie Schulbänke vorhanden. Da Lehrer nicht regelmässig ihre Gehälter bekommen, muss zumindest ihre Grundversorgung von der Schule gesichtert werden.

Eigentlich wäre unseren Kindern schon geholfen wenn wir hier einmal im Monat auf den Besuch im McDonald oder im Cafe verzichten. 70 Euro im Jahr deckt das Schulgeld für ein Kind und es braucht nicht den ganzen Tag für eine unzureichende Mahlzeit arbeiten und es wird auch medizinisch grundversorgt.